Ursprung und Geschichte

Der Kyi-Leo ist ein überreich behaarter, bärtiger Kleinhund, der Anfang der Fünfziger Jahre in Kalifornien aus den Ausgangsrassen Malteser und Lhasa Apso gezüchtet wurde. Eine Dame aus San José im US-Bundesstaat Kalifornien erhielt ihr erstes Lhasa-Malteser Pärchen von einer Familie aus San Francisco. Der Rüde war schwarzweiß und die Hündin weiß mit gold. Sie baute eine Zuchtlinie auf diese Ausgangstiere auf und entwickelte gezielt aus Lhasa-Malteser-Hunden einen einheitlichen Hundetyp nach ihrer Vorstellung, der offiziell 1972 als "Kyi-Leo" bezeichnet wurde. Nun, das Wort "Kyi" steht für die landesübliche Bezeichnung der Tibeter für "Hund", dem Ursprungsland der Rasse Lhasa Apso, und "Leo" ist die lateinische Bezeichnung für "Löwe". "Löwenhund", wenn man die Bezeichnungen zusammen setzt. Und in der Tat, erinnert der Kyi-Leo wohl weit mehr an Tibet Terrier und Shih-Tzu, als an den Malteser.
 
Quelle u. Foto: Frau Christine Andres, Foto: Ari vom Wattenmeer

Rassestandard

Allgemeine Erscheinung :

 

Der Kyi-Leo ist ein kleiner kräftig gebauter Hund, der völlig mit langem Haar bedeckt ist. Er ist wachsam, aktiv und flink.

 

Größe:

 

unterschiedlich : klein bis sehr klein (Toy)

Bevorzugt werden 23 – 28 cm. Es dürfen aber nicht weniger als 20cm und nicht mehr als 30cm Höhe sein. Die Länge des Kopfes beträgt mehr als die Länge des Widerristes, ausgeglichene Proportionen.

 

Gangwerk:

 

Die Vorderläufe sind kräftig und gerade, die Hinterbeine kräftig und mäßig gewinkelt. Sie sollten gut mit Haar bedeckt sein.

 

Pfoten:

 

Rund, mit Fell sogar zwischen den Krallen und den Ballen. Kyi-Leo´s besitzen eine gute Kontrolle die Vorderpfoten beim ergreifen, spielen und halten.

 

Farbe:

 

Bevorzugt wird schwarz – weiß (mit schwarzen Flecken). Schwarze Markierungen an den Augen und Ohren sind sehr begehrt. Es können auch bräunliche Schattierungen über Augen und Ohren vorkommen. Das anfängliche „schwarz“ bei manchen Exemplaren kann sich zu einem silbrigen schiefergrau mit zunehmenden Alter entwickeln. Nase, Lippen und Augenränder sollten schwarz sein.

 

Fell:

 

Es soll lang, dicht und von seidiger Natur sein. Meist ist es gerade, aber es kann auch leicht gewellt sein. Das Haarkleid scheitelt sich meist von Natur aus zu einem Mittelscheitel entlang des Rückgrades. Es kann durchaus 3 – 4 Jahre dauern, bis das Fell die gewünschte Länge erreicht hat.

 

Kopf:

 

Er soll vollständig mit langem Haar bedeckt sein. Bestimmter Stopp (Stirnansatz), mittleres Vorgesicht. Der Abstand vom Hinterkopf bis zur Augenecke soll zweimal so lang sein, wie der Abstand vom Auge bis zur Nasenspitze. Backen-und Barthaare sollen eine gute Länge aufweisen.

 

Augen:

 

Augen vorn; mittel-bis dunkelbraun ; groß, aber nicht hervorstechend. Wachsam, glänzend und gescheit. Sie geben dem Gesicht einen umfassenden, intelligenten Ausdruck.

 

Ohren:

 

gut behaarte Hängeohren

 

Gebiss:

 

Scherenbiss, Zangenbiss, Vorbiss

 

Rute:

 

Gut gefedert; wenn sie aufmerksam sind, wird die Rute auf dem Rücken gekringelt. Beim Entspannen, fressen oder auch bei Unwohlsein kann es vorkommen, dass die Rute hängt.

 

Charakteristische Merkmale bezüglich Wesen und Erscheinung:

 

Lebhaft, verspielt, charmant, anhänglich, liebt Zuneigung. Der Kyi – Leo ist begierig seinem Besitzer zu gefallen, hat aber auch eine eigenwillige Strähne in sich. Generell ist er sehr gesellig, kann aber Fremden gegenüber etwas zurückhaltend sein.

 

         Meine Malteser

 Ich züchte im CDK Ebern